Lohnende Investition


Mit neuen Energiesparfenstern senken Hausbesitzer ihre Heizkosten. Zudem winken Steuervorteile und Fördermittel.

Moderne Fenster zeichnen sich durch Wärmeschutzverglasung und gut gedämmte Rahmen aus. Aus Energieverschwendern alter Zeiten sind echte Energiegewinner geworden. Das schlägt bei der Heizkostenabrechnung direkt zu Buche: Mit der Senkung des U-Wertes (Kennzahl für Wärmeverlust) um 0,1 W/m2K lassen sich pro Quadratmeter Fensterfläche und Jahr rund 1,2 Liter Heizöl einsparen. Bedenkt man, dass hochdämmende Fenster nur einen Bruchteil des U-Wertes von alten Fenstern mit Isolierglas haben (Vergleich siehe Abschnitt "Licht & Wohlempfinden"), wird die Dimension des Einsparpotentials deutlich. Umgerechnet 28 Liter Heizöl im Jahr lassen sich pro Quadratmeter Fensterfläche sparen. Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus kann das die jährlichen Heizkosten um rund 550 Euro senken.
Bei der Finanzierung des Fensteraustausches sind Steuervorteile und Fördermittel eine willkommene Unterstützung. Von den Arbeitskosten bis maximal 6.000 Euro sind 20 Prozent direkt von der Steuer abzugsfähig; die Steuerersparnis kann bis 1.200 Euro betragen. Aus den Fördertöpfen der KfW gibt es Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen. Für "nur" neue Fenster sind fünf Prozent möglich. Erfolgt der Austausch im Rahmen einer Gesamtsanierung, kann der Zuschuss aus 17,5 Prozent oder 13.125 Euro ansteigen.

 Alarmstufe rot: vorher (li.) und nachher (re.) – das Wärmebild zeigt, wie moderne Fenster die rot dargestellten Wärmelecks verschwinden lassen